Geschichte

Wer wir sind

Was wir wollen

Was wir bieten

Geschichte  

Im Jahre 1877 aus einem Zusammenschluss katholischer, kaufmännischer, marianischer Kongregationen als KKV (Katholisch Kaufmännischer Verein) in Mainz gegründet. Der aus Alzey (Bistum Mainz) stammende, spätere Domkapitular Dr. Friedrich Elz ist der Gründungsinitiator. Außerdem gehören zum Kreis der Gründer: Freiherr Felix von Loe – Terporten, Burghard von Schorlemmer – Alst und Hieronymus Jaegen. Über den langjährigen Ehrenvorsitzenden des Verbandes, Ludwig Windthorst, beteiligte der KKV sich an den Debatten um die Bismarck´schen Sozialreformen.

Das Gründungsmotto des Verbandes lautet: "Ehrlich im Handel - christlich im Wandel". Seit 1877 werden vom KKV nach und nach Selbsthilfeeinrichtungen (Stellenvermittlung, Krankenkasse, Angestelltenversicherung, etc) und Einrichtungen der beruflichen Bildung aufgebaut. Seit 1891 befindet sich der Sitz des Verbandes in Essen/Ruhr. Außerdem beteiligten KKVer sich an der Gründung des Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken in Paderborn und an vielen anderen sozial - karitativen Aktionen...

Im Jahr 1924 beschließt der KKV auf seinem Verbandstag in Kassel, zu Ehren der im 1. Weltkrieg gefallenen 1.500 katholischen Kaufleute eine Kaufmanns-Gedächtniskirche zu erbauen. Am 19.1. 1930 wurde diese Kirche in Leipzig – Connewitz St. Bonifatius gewidmet und durch Bischof Schreiber eingeweiht. In den Jahren von 1949 bis 1989 bieten die Kirche und die Bonifatius- Gemeinde dem KKV die Möglichkeit, die Kontakte zu den Menschen in der DDR aufrecht zu erhalten. Wie viele andere katholische Verbände wird der KKV 1938 verboten und nach dem Krieg (1947 in Letmathe) wieder begründet. In den 1950er Jahren beteiligt sich der KKV über sein Mitglied Peter Horn entscheidend an der Ausarbeitung des bundesdeutschen Sozial- und Rentenversicherungssystems. 1965 erfolgt, wegen der veränderten beruflichen Struktur der Mitglieder, die Umbenennung in ,,KKV -Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung", wobei das Traditionskürzel mit einer aktualisierten Selbstbeschreibung verknüpft wird. Gleichzeitig wird die Möglichkeit geschaffen, dass auch Frauen Mitglieder des Verbandes werden können.

In Borken wurde der KKV im Jahre 1913 gegründet. Die Gründungsmitglieder gaben ihm den Namen “HANSA”, womit sie sicherlich auf die frühere Verbindung der Stadt Borken zu den Hansestädten hinweisen wollten.
In den ersten Jahren waren die Vorsitzenden selbständige Kaufleute.

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Wer wir sind

 

Aufgeschlossene Frauen und Männer, Berufstätige in Wirtschaft und Verwaltung, Selbständige und Nichtselbständige, eine paritätische, katholisch geprägte Gemeinschaft der gesellschaftlichen Mitte,

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die sich als Christen verpflichtet wissen für Familie, Beruf und Gemeinschaft,
die als Glaubens-, Bildungs- und Aktionsgemeinschaft handeln wollen,
die bereit sind, sich zu engagieren in Kirche, Staat und Gesellschaft,
die freundlich untereinander verbunden sind, sich auf dem Weg zum Berufs- und Lebenserfolg helfen
und in Notlagen beistehen,
die sich als Verband der Mitte verstehen und für einen demokratischen Rechts- und Sozialstaat arbeiten
und die eintreten für Frieden und Freiheit in der Welt.

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Was wir wollen  

in Ehe und Familie

unser Leben nach dem Vorbild einer christlichen Ehe und Familie gestalten,

in Beruf und Arbeit

durch Willen zur Leistung und zum partnerschaftlichen Verhalten einen Beitrag zur Humanisierung der Arbeitswelt leisten,

in Gemeinschaft und Verband

durch unseren persönlichen Beitrag und unseren solidarischen Dienst in der KKV-Gemeinschaft die Aufgaben des Verbandes unterstützen,

in Glauben und Kirche

durch unseren praktizierten Glauben die Sendung der Kirche mitverantworten und das Leben in der Kirche mitgestalten,

in Staat und Gesellschaft

durch unsere Mitarbeit im demokratischen Rechtsstaat für soziale Gerechtigkeit und damit für die christliche Werteordnung in unserer pluralistischen Gesellschaft eintreten.

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Was wir bieten  

Eine frohe und unbeschwerte Gemeinschaft mit
- Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen,
- Studienreisen und Exkursionen
- religiöse und gesellige Veranstaltungen

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